Bine im gelobten Land

Eskimos essen Falafel

Dezember 31, 2007 · 9 Kommentare

falafel-man.jpg

Nadav Weiss, 30, wollte nach dem Armeedienst die Welt bereisen und ist in Alaska gelandet.

Er hat sich nicht nur in das Land verliebt, sondern auch in seine Frau Terry.

Falafel war in Alaska unbekannt – bis Nadav kam und das Restaurant “Falafel Place” eröffnete.

Da es in Alaska weder Pitot (Fladenbrot), noch die nötigen Zutaten gab, standen die beiden vor einem Problem.

Sie lernten, wie man gute Pitot bäckt und führen nun ein erfolgreiches Geschäft!

Kol ha Kavod! (Alle Achtung!)

Kategorien: aus dem WWW

9 Antworten bis hierher ↓

  • Katzenelson // Januar 29, 2008 um 2:02

    Als erfahrener Fleischesser habe ich bis heute nicht verstanden, warum die Currywurst sich nie weltweit durchgesetzt hat – die ist doch sowas von lecker!

    Falafel habe ich auch mal gegessen. Früher. Dir kann ich es ja sagen. Im September 1989 wars besonders regelmäßig. Gleich nach meiner Ankunft in Israel, von Anfang an. Falafel ist schließlich sehr praktisch. Gab es auch damals schon 24/7 an jeder Ecke in Tel Aviv zu haben. Und war stets einen verführerischen Schekel billiger als irgendein Schwuarma.

    Als es dann aber langsam Oktober wurde, habe auch ich verstanden, dass in Falafel überhaupt gar kein Fleisch drinne ist. Vegetarisches Zeug also! Seelenlose no-meatballs. Das hatte mir niemand gesagt. Ich war erschüttert, fühlte mich hintergangen. Ein Skandal! Nicht einmal nur die kleinste Menge an Hackfleisch oder Wurstbrät ist drinne. Oder irgendeine Form tierischen Fettes oder was.

    Nun ja: Seit 18 Jahren esse ich also Schwuarma. Schmeckt auch lecker. Sollte man mal probieren. In Sibirien sowieso. Vielleicht fahre ich da mal hin. Hat denn dem Nadav seine Terry keine Schwester, die auf Vegetarier pfeift?

    Katzenelson,
    der stets macht was ich will…

  • bineimgelobtenland // Januar 29, 2008 um 10:11

    oh hallo!
    noch nicht vom winde verweht? in naharia ist heute beim sturm eine ampel auf die strasse gekracht. jaaaaaaaaaaaaaaa!

    ich mag falafel auch nicht so. nur shawarma, das liebe ich. sieht man auch an meiner figur…LOL!

    currywurst haette ich auch mal wieder gerne. hast du die hier schon gefunden?

  • Katzenelson // Januar 30, 2008 um 2:14

    Ich mache mir oft selber Currywurst, mit Pommes und viel Mayo. (Die Russen verkaufen ganz gute Wiener und ähnliches, man muss nur darauf bestehen, dass kein Knoblauch im Brät mit drin ist; ansonsten kann man aber auch Israelische Geflügelwurst hernehmen.) Und Rezepte müsste es online eigentlich auch en mass geben für Dich.

    Mahlzeit.

  • bineimgelobtenland // Januar 30, 2008 um 9:50

    ja danke, israelische geflügelwurst schmeckt so, wie sie aussieht….LOL.

    die können hier einfach keine vernünftige wurst machen.
    wahrscheinlich liegt das wohl am schweineschmalz oder so.

    manchmal sehne ich mich nach einer richtig guten leberkässemmel. das gibts hier auch nicht.

    ich esse inzwischen gar keine wurstwaren mehr.

    find ich eine gute idee, dass du dir selber currywurst machst. wer weiß vielleicht wär das eine gute geschäftsalternative zu falaffel?

    wenn eskimos falaffel essen, dann würden die israelis doch bestimmt auch ne currywurst verdrücken???

    lg
    bine

  • Katzenelson // Januar 30, 2008 um 10:13

    Du solltest vielleicht wirklich mal in so eine kleine russische Metzgerei stürmen, die machen mittlerweile unsere heimischen Wurstwaren ganz gut nach – hier in Ramat Gan jedenfalls; die Wiener Würstchen sind klasse und sehen auch so aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_W%C3%BCrstchen

    Ich glaube aber kaum, dass Deinem Mann so was schmeckt und gefällt – nicht mal wenn nur Du sie isst. ;-)

    – - -
    PS.: Ich bin gelernter Koch (Steigenberger Hotels) und habe mich von Haus aus auszukennen, ja genau.

  • bineimgelobtenland // Januar 30, 2008 um 10:41

    Russische Metzgereien haben wir hier im Norden auch…LOL!

    Mein Mann hat noch nie in seinem Leben was unkosheres gegessen, jedenfalls nicht bewusst. Da hast du recht, dem würde das vielleicht zu gut schmecken, drum probiert er erst gar nicht.

    Was in meinen Mund kommt, stört ihn eigentlich nicht, nur zuhause rumliegen darf das nicht.

    Aber alleine sündigen ist auch langweilig, drum lass ich es lieber.

    Nach meinen Heimaturlauben wundert sich jeder immer, warum ich kugelrund zurückkomme, wo doch das Essen in Israel das Beste ist!

    Aber Gulasch mit Spätzle essen die Israelis gerne. Spätzle kannte natürlich keiner hier. Ich hab mir extra ein Spätzleeisen aus Österreich schicken lassen, damit die auch perfekt werden.

    Ich komme auch aus einer Kochfamilie.
    Essen ist wichtig….ja!

  • Katzenelson // Januar 30, 2008 um 10:56

    Spätzle, jau: Habe nichts anderes getan in der ersten Woche meiner Lehre damals und habe sie seither ziemlich satt.

    Aber: Kochen ist wichtig… ja! ;-)

  • bineimgelobtenland // Januar 30, 2008 um 11:11

    Mein Vater hasst Grießnockerln wie die Pest.

    Als Lehrling hat er einmal die Suppe mit den Grießnockerln versalzen und musst eine Woche lang zur Strafe Grießnockerlsuppe essen!

  • Katzenelson // Januar 30, 2008 um 11:35

    Mal im Ernst: Kochlehren waren früher sehr brutal im deutschsprachigen Raum, mit wenig Spaß verbunden – mittlerweile ist das aber abgeschafft bis auf wenige Ausnahmen, wie ich hörte.

    Zur Familienehre und so: Grießnockerln sind SEHR leicht zu versalzen, das passiert den Besten mal… und vielleicht deswegen mir nie. ;-)

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